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Lebendiger Sand an der
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Aber sie beherbergen viele seltene Pflanzen und Tiere, die sich mit ausgefeilten Strategien an ein Überleben unter den extremen Bedingungen von Hitze, Trockenheit und Nährstoffarmut angepaßt haben. Am Rande der Sandgrube können Sie die Schichtung der mächtigen Sandlagen beobachten, die durch Flüsse angeschwemmt und während der letzten Eiszeit vor 10 000 Jahren durch Winde zu Dünen aufgehäuft wurden. Jenseits des Sees in der Abbaugrube sehen wir auf dem Berg Schloß Sandsee. Wir folgen dem Weg nach links, ein Stück am Waldrand entlang, queren die Straße und bei der nächsten Abzweigung (Sperrschranke) rechts hinunter zur Mandlesmühle. Der geschützte Landschaftsbestandteil „Mandlesmühle“ unterhalb der Staumauer des Brombachsees hat eine große Bedeutung für den Schutz der Sandlebensräume. Durch den Bau der neuen Seen wurde der Großteil der Sandflächen im Weißenburger Raum durch Flutung zerstört, die meisten Vorkommen seltener Sandarten sind leider erloschen. Nur noch kleine Refugien wie die „Mandlesmühle“ sind übrig geblieben. Der geschützte Landschaftsbestandteil setzt sich aus offenen und vegetationsarmen Sandflächen, feuchten Standorten und Sandmagerrasen zusammen. Er bietet z.B. der seltenen Blauflügeligen Sandschrecke oder dem Bauernsenf Lebensraum. Im offenen Sand können Sie die im Durchmesser einige Zentimeter großen Trichter des Ameisenlöwen entdecken. Die Larve der Ameisenjungfer lebt von Ameisen, die in ihren Trichter fallen. Gerade im Frühjahr beeindruckt die „Mandlesmühle“ durch eine Vielzahl bunter Blüten, die Sie vor allem dann entdecken, wenn Sie sich ein bißchen Zeit nehmen und vom Weg aus genauer hinschauen. Hinter der Mühle mit Behalten Sie den Pflanzenwuchs unter dieser Leitung im Gedächtnis im Vergleich zu der, die wir später noch sehen werden! Sie queren die Straße nach links und beim Sperrschild rechts ab
auf einem Waldweg mit Rechts sehen wir eine Sandbrache, auf der sich die natürliche Vegetation wieder regeneriert. Früher wurden diese Flächen in dem Boden angepaßter Form als Sandäcker landwirtschaftlich genutzt. Am Waldende auf einem Linksbogen zum Jägerstand am gegenüberliegenden Wald, diesem links entlang und dann über freies Feld nach Hohenweiler. Werfen Sie dabei einen Blick nach rechts zum Schloßberg bei Heideck und zurück nach Sandsee! In Hohenweiler sehen Sie noch ein Haus aus Burgsandstein - dem Ausgangsmaterial für die Sande der Gegend - mit dem hohen und steilen Dach, das zur Hopfendarre genutzt wurde. Kurz vor dem Ortsausgang nicht der Straßenbiegung folgen, sondern
geradeaus mit Über die Straße zur Heinzenmühle, über das Wehr,
nach links (hier verläßt uns
An der Freifläche gehen Sie etwa 500 m entlang, dann biegt
der Weg von der Freileitungstrasse ab. Durch schönen Kiefernwald
erreichen Sie auf breitem Waldweg nicht zu verfehlen mit |
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Anfahrt: Pleinfeld ist von Nürnberg mit dem Regionalexpreß (VGN R6, Fahrplanauskunft) zu erreichen, die gleiche Bahnlinie bringt Sie auch von Mühlstetten wieder zurück. Weglänge: Ca. 11 km, reine Gehzeit ca. 3 Std., bringen Sie aber ruhig mehr Zeit für die Beobachtungen unterwegs mit (dafür ist ja die Wanderstrecke kurz!). Einkehrmöglichkeiten in Pleinfeld, Hohenweiler und Mühlstetten. Karte: Fritsch Wanderkarte Nr. 75 Nürnberg - Fränkisches Seenland oder Umgebungskarte UK L15 Fränkisches Seenland - Naturpark Altmühltal (Westlicher Teil) des Bayerischen Landesvermessungsamts. Info: Das Informationszentrum Mandlesmühle
birgt einige Schätze und Informationen über die im Rahmen der
Entstehung des Brombachseegebiets aufgegebenen Mühlen, die ehemals
im Brombachtal lagen. Die Entstehung und Zweckbestimmung des Seengebiets
wird anhand von Dia- und Filmvorführungen eindrucksvoll präsentiert,
Vorführungen Mai bis September Di, Mi und Do nachmittags stündlich,
Oktober bis April Mi 14 und 15 Uhr. |
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© Wanderung und Text: Projektbüro
Sandachse Franken |