Das Projekt EURORANDO 2001

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Eurorando
Bericht
 
 
 
 

Das Projekt EuroRando 2001 - Was ist das?

logo_eurorandoZu Beginn des dritten Jahrtausends organisiert die Europäische Wandervereinigung (EWV) eine große Veranstaltung auf europäischer Ebene, um die Aufmerksamkeit der Bürger und Politiker auf den freien Zugang der Wanderer zur Landschaft und das europäische Kultur- und Naturerbe entlang der Wege zu lenken.

Zwischen Ende April 2001 und September 2001 werden sich zehntausende von Wanderern aus 23 Ländern über die Grenzen von Europa hinweg auf 10 Hauptwanderrouten und einigen Zuwanderstrecken abwechseln, indem sie von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt, von Ereignis zu Ereignis Stafetten und Tagebücher tragen, in welchen sie die Erlebnisse auf ihren Wanderungen dokumentieren. Zusätzlich werden die Europawanderer mit Hilfe eines "Europhons" regionale Erzählungen (Märchen, Sagen, Legenden, Geschichtszeugnisse, Lieder) zusammentragen, in welchen sich das Selbstverständnis aller Regionen europaweit darstellt.

logo_ewvIm Herbst 2001 wird Straßburg das Zentrum von Veranstaltungen sein:

  • Ankunft und Empfang von Tausenden von Wanderern aus allen Teilen Europas in der Woche vom 23. bis 30. September 2001
  • Kundgebung zum Abschluß der europäischen Stafettenwanderung
  • Kongress mit den Themen europäische Integration und europäischer Staatsbürger, freies Betretungsrecht der Landschaft, Erhaltung der Wanderwege als Verbindung der historischen und kulturellen Vielfalt und nachhaltigen Entwicklung Europas, Wandern - ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Vielfalt der Natur
  • Durchführung der 32. Jahreskonferenz der Europäischen Wandervereinigung.
Auch der Fränkische Albverein beteiligte sich an der Sternwanderung mit den folgenden zwei Routen:
1. Jakobsweg:

Mittwoch, 27. Juni: Amberg - Theuern - Ensdorf, ca. 20 km, WF: Anton Baier, dort um ca. 17:00 Übernahme der Stafette vom Oberpfälzer Waldverein im Vilstaler Hof, Ensdorf

Donnerstag, 28. Juni: Ensdorf - Taubenbach - Egelsheim - Stettkirchen - Hohenburg - Allersburg - Ransbach - Lauterach - Kastl, ca. 30 km, WF: Anton Baier

Freitag, 29. Juni: Kastl - Nattershofen - Trautmannshofen - Langenthal - Sindlbach, ca. 22 km, WF: Alfred Bachmann

Samstag, 30. Juni: Sindlbach - Irleshof - Gnadenberg - Rasch - Prackenfels - Grünsberg - Altenthann - Rummelsberg - Feucht, ca. 22 km, WF: Harald Dreißig

Sonntag, 1. Juli: Feucht - Röthenbach b. St. W. - Wendelstein - Worzeldorf - Pillenreuth - Reichelsdorf - Gerasmühle - Deutenbach, ca. 24 km, WF: Eckard Hoffmann

Mittwoch, 11. Juli: Deutenbach - Oberweihersbuch - Unterbüchlein - Weitersdorf - Roßtal - Fernabrünst - Wendsdorf - Bürglein - Böllingsdorf - Heilsbronn, ca. 22 km, WF: Walter Lindl

Donnerstag, 12. Juli: Heilsbronn - Großhaslach - Reckendorf - Forst - Weihenzell - Wernsbach - Röshof - Buhlsbach - Lehrberg, ca. 27 km, WF: Manfred Lesser

Freitag, 13. Juli: Lehrberg - Häslabronn - Colmberg - Stettberg - Karrachmühle - Schweinsdorf, ca. 26 km, WF: Claus Bößenecker

Samstag, 14. Juli: Schweinsdorf - Steinbachtal - Detwang - Taubertal - Rothenburg o. d. T., ca. 12 km, WF: Wolfram Unger

2. Stafette der Wanderjugend über die Route E8:

Freitag, 6. Juli: Übernahme der Stafette in Kelheim (Jugendherberge Ihrlerstein) vom Ring Junger Bünde

Samstag, 7. Juli: mit dem Fahrrad nach Eichstätt (Jugendherberge)

Montag, 9. bis Donnerstag, 12. Juli: Die Ortsgruppe Dinkelsbühl bringt die Stafette nach Dombühl

Freitag, 13. Juli: Die Wanderjugend übernimmt die Stafette erneut, das Etappenziel in Schillingsfürst wird über den Main-Donau-Weg erreicht

Sonntag, 15. Juli: Abschlußwanderung der Wanderjugend bei Rothenburg ob der Tauber und Rückkehr nach Nürnberg

Am Samstag, 14. Juli festliche Übergabe beider Stafetten an Gruppen des Schwäbischen Albvereins vor der Jakobskirche in Rothenburg ob der Tauber:
Begrüßung der Wanderer mit dem Meistertrunk durch OB Hachtel
Grußwort des Schirmherrn Dr. Ingo Friedrich, Vizepräsident des Europäischen Parlaments
Stafettenübergabe an den Schwäbischen Albverein
Fahnenschwingergruppe des Schwäbischen Albvereins
Danksagung durch den Vizepräsidenten des Landesverbands Bayern der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine Wolfram Unger
Reisesegen durch Pfarrer Gussmann von St. Jakob in Rothenburg

Kirchenführung in St. Jakob.

Hier nun der Bericht über die Übernahme der Stafette in Ensdorf und die Weitergabe in Rothenburg...