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Hohensteiner Stammtisch weiht Konrad-Grübel Weg ein
und veranstaltet literarische Lesung |

Lesung mit Simon Schiller |
Der Hohensteiner Konrad-Grübel-Stammtisch hat
sich dem Gedächtnis des Nürnberger Flaschnermeisters und
Mundart-dichters Johann Konrad Grübel (1736 - 1809) verschrieben.
Ein Hohensteiner Rundwander-weg wurde nun ihm zu
Ehren in Konrad-Grübel Weg umbenannt. |

Enthüllung der Wegetafel |
Dieser Weg wurde von den Stammtischlern
mit zwei Ruhebänken versehen und auf Vordermann gebracht.
Dank der Unterstützung des Fränkischen
Albvereins konnte der Weg am Samstag, den 11. Oktober 2003
offiziell eingeweiht werden. Beendet wurde der Einweihungstag mit einer literarischen
Lesung an der Grübel-Ecke im Gasthof Felsburg, wo sich auch der
gleichnamige Stammtisch befindet. Der Engelthaler Autor und Mundartdichter
Simon Schiller trug sowohl seine eigenen als auch die bekanntesten und
schönsten Gedichte von Grübel sehr plastisch und lebensnah
vor. Hier dichtete aber wahrscheinlich auch schon Johann Konrad Grübel,
als er im Jahre 1790 wegen Reparaturarbeiten an der Burg in Hohenstein
weilte. |
| Johann Konrad Grübel, geboren 1736 in Nürnberg,
hat sich in mehrfacher Weise Verdienste um seine Vaterstadt erworben. Da
war einmal der exzellente Handwerker, der mit heiklen Projekten betraut
wurde, so der Eindeckung des Sebalder Nordturms; über diese Arbeiten
hat er auch in seinen Gedichten berichtet. Da war der Bürger Grübel,
der in politischen und Ehrenämtern als Geschworener des Flaschnergewerbes
und als Gassenhauptmann schwierige Situationen umsichtig und verständnisvoll
meisterte. Und da war schließlich der Dichter Grübel, der uns
ein umfangreiches Werk an Mundartgedichten hinterließ, in dem er
das gesamte Spektrum der stadtbürgerlichen Lebenswelt seiner Zeit
einfing und mit dem er prägend für den Stil der Nürnberger
Mundartdichtung wurde. Goethe würdigte ihn in lobenden Rezensionen,
er gewann überregionales Ansehen. Er wird in den Pegnesischen Blumenorden
aufgenommen und nach seinem Tod am 8. März 1808 auf dem
Johannisfriedhof bestattet. |
| Bericht: Harald Albert und Martin Häberlein. |
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Ein herzliches Willkommen unseren drei neuen FAV-Gruppen
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Das Jahr 2003 wird in die Annalen der 89jährigen Geschichte
des Fränkischen Albvereins eingehen. Es gelang etwas, was kaum jemand
für möglich gehalten hätte. In einem Jahr wächst der FAV von 19 auf
22 Gruppen! Doch der Reihe nach:
Am 10. Juni 2003 fanden sich in Hersbruck 17 Interessenten
ein, aus denen sich die notwendige Zahl von Gründungsmitgliedern
ergeben, um eine Gruppe „Fränkischer Albverein Hersbruck” zu
gründen. Eine Satzung wurde verabschiedet und eine Vorstandschaft
gewählt.
Ein ähnlicher Vorgang wiederholte sich am 17. Juli 2003
in Neustadt an der Aisch. Vorausgegangen war die
Einweihung des WeiherWanderWegs in der Region
zwischen Aisch und Aurach. Dieser neue Wanderweg war der Anlass, eine
FAV-Gruppe „Aisch-Aurachgrund” zu bilden. 18 Gründungsmitglieder
gaben sich eine Satzung und wählten Heinz Brunner zu ihrem Vorsitzenden.
Aller guten Dinge sind drei: Am 29. Juli 2003 kamen in Reichelshofen bei Rothenburg o. d. T. 10 Interessierte zusammen. Hier wurde die
FAV-Gruppe „Rothenburg o.d.T., Naturpark
Frankenhöhe und
Taubertal” aus der Taufe gehoben. Anlass war die drohende
Verschandelung der Hochfläche über der Tauber mit Windkraftanlagen.
Der Hauptvorstand des FAV wünscht allen drei neuen Gruppen einen
guten Start und eine gedeihliche Zusammenarbeit im Dachverband zum
Wohle des Wanderns, der Heimatpflege und des Naturschutzes! |
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Der Fränkische Albverein begrüßt eine neue Ortsgruppe |

Der neugewählte Vorstand |
Am 12. Juni diesen Jahres
gründete sich in Hersbruck die 20.
Ortsgruppe des Fränkischen Albvereins unter dem
Namen Fränkischer Albverein
Hersbruck.
An der Gründungsversammlung im Schwarzen Adler Hersbruck
nahmen 13 Gründungsmitglieder teil. Der neugewählte Vorstand
besteht aus dem Vorsitzenden Michael Dobler,
der Kassiererin Annemarie Strohmeier und
der Schriftführerin Karin Dobbert. |
Die
Ortsgruppe möchte zukünftig die Vereinsziele örtlich noch besser
vertreten und in diesem schönen Teil der Fränkischen Alb
eine Anlaufstelle für Wanderer, Naturfreunde und an der Heimatpflege
Interessierte bieten.
Ein Veranstaltungsprogramm für Herbst und
Winter wird noch ausgearbeitet. Die erste Wanderung ist jedoch
bereits für Sonntag, 28. September 2003 angekündigt, Treffpunkt
9 Uhr am Bahnhof Hersbruck rechts der Pegnitz.
Gäste und neue Mitglieder sind herzlich willkommen.
Der Fränkische Albverein wünscht seinem neuen Mitgliedsverein viel
Glück und Erfolg, dem Vorstand eine glückliche Hand und allezeit schöne
Wanderungen! |

Die Gründungsversammlung |
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Fritz Seitz zu Ehren
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Start in Parsberg |
Auf Vorschlag der Ortsgruppe Nürnberg wurde der mit
Gelbstrich ( )
markierte Wanderweg von Parsberg nach Breitenbrunn zu Ehren des am
10. Dezember 1999 verstorbenen langjährigen Wanderführers Fritz
Seitz benannt und dabei bis Dietfurt verlängert. Der Weg führt durch
das Herz der von Fritz Seitz so geliebten Oberpfalz, von Parsberg
zunächst über die Hochfläche mit weiten Blicken und dann ab Breitenbrunn
durch die freundlichen Täler der Wissinger und der Weißen Laaber.
Am Weg liegen nicht nur Naturschönheiten, sondern auch historische
Stätten und Sehenswürdigkeiten. |
Diese reichen vom Schloß in
Parsberg über
die Ruine Breitenegg, die Barockkirchen in Breitenbrunn bis zu den
Kirchen
(und
Gaststätten!)
von Dietfurt. Parsberg ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Regionalexpress
ab Nürnberg) gut zu erreichen und von Dietfurt gibt es auch am Sonntag
eine Rückfahrmöglichkeit mit der VGN-Linie 515.
Am 15. Juni 2003 wurde der Weg mit einer Wanderung unter Führung
von WF Walter Lindl eröffnet, der selbst noch Erinnerungen
an Fritz Seitz hatte, ebenso wie eine Reihe der Mitwanderer. Am
Ende in Dietfurt
stand noch eine kurze Laudatio
für den Verstorbenen und sein
vielfältiges, segensreiches und nachhaltiges Wirken.
Eine umfassende, einfühlsame Würdigung seiner Verdienste wurde
von Michail Mischustov in Heft 3/2000 der Fränkischen Alb veröffentlicht. |

So unwegsam war
es nur an einer Stelle! |

Worte zur Erinnerung an Fritz Seitz |
Für den Fränkischen Albverein war er seit 1933 als
Wanderführer, Wanderwart, Vertreter im Naturschutzbeirat und Hauptverkehrswart
tätig. Seine andere Liebe galt den Flurdenkmälern; 1932 trat er
der
Dt.
Gesellschaft für Steinkreuzforschung bei und hat unzählige dieser
Kleindenkmäler gerettet, inventarisiert und in vielen Veröffentlichungen
beschrieben.
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Fritz Seitz |
Für diese Verdienste wurde er mit vielen Ehrungen
ausgezeichnet, davon seien hier als höchste nur das Goldene
Ehrenzeichen des FAV, das Goldene Ehrenzeichen des Verbands der
Deutschen Gebirgs-
und Wandervereine und das Bundesverdienstkreuz am Bande genannt.
Der Fränkische Albverein wird ihm stets ein ehrendes Angedenken
bewahren. |
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Ein neues Zeichen auf Frankens Wanderwegen |

Das neue Zeichen des
WeiherWanderWegs |
Am 25. Mai 2003 wurde in Rennhofen im Aischtal feierlich
ein neuer Wanderweg aus der Taufe gehoben. Dieser WeiherWanderWeg
ist mit dem Zeichen eines Karpfens auf Wellen markiert und verbindet
auf einer Länge
von 75 km zahlreiche Gemeinden im Aisch- und Aurachgrund.
Er ist gut an den Öffentlichen Nahverkehr angebunden, so daß
es möglich ist,
ihn auch in einzelnen Teilstrecken zu erwandern. Abkürzungsmöglich-keiten
sind ebenfalls gegeben - und nicht vergessen werden sollte die ausgezeichnete
Gastronomie des Aisch- und Aurachgrunds. |

Wfr. Manfred Lesser überbringt die Grüße des FAV |
Zur Einweihung des Weges führte der Fränkische
Albverein eine Sternwanderung durch, deren Gruppen sich um 14 Uhr
in der Gaststätte 'Baumhaus' in Rennhofen trafen. Vertreter der Politik überbrachten,
umrahmt von Musik und Volkstanz, ihre Grüße.
Die besten Wünsche
des FAV kamen von Wfr. Manfred Lesser von den Fußfranken.
Auch das Bayerische Fernsehen war anwesend und berichtete von der
Eröffnung. |

Jochen Tscheschlok, Mitinitiator des WWW,
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