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Dienstag,
30. März 2004: Jahrhundertelang eine Heimat,
Geschichte der Juden in Fürth.
TP Nürnberg: 09.00 Nbg. Hbf. Mittelhalle,
ab 9.16 (TT 4) oder U-Bahn,
TP Erlangen: 09.00 Bhf.-Halle, ab 09.15 (TT 4),
Eintritts- u. Führungskosten ca. 10 €.
Morgens Besuch des Jüdischen
Museums in Fürth, nachmittags
Stadtrundgang auf jüdischen Spuren in Fürth (Führungen
durch Kräfte des Vereins „Geschichte für Alle e.V.“
WF: Ute Dalibor, nur mit Anmeldung Tel. 0 91 34/ 92 55,
WF steigt in Erlangen zu.
Jahrhundertlang war die jüdische Gemeinde
Fürth
die bedeutendste in ganz Süddeutschland. Hebräische Druckereien
und die Talmudhochschule machten den Namen der Stadt im 17./18.
Jh. in ganz Mitteleuropa bekannt. Bis heute existieren der alte
jüdische Friedhof, die Realschule, das Waisenhaus und das
Krankenhaus sowie zahlreiche ehemals jüdische Häuser
mit ihren rituellen Einrichtungen als Relikte, die den Zerstörungswahn
der Nationalsozialisten überstanden. |
| Vorschau: |
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Dienstag, 08. Juni - Sonntag, 20. Juni 2004:
Kultur- und Wanderreise nach Ostpreußen/Masuren.
WF: Ute Dalibor Tel. 0 91 34 /
92 55.
Pommern, Ostpreußen und Masuren - eine Reise
in die deutsch-polnische Vergangenheit. Eine Studienreise mit Wanderungen.
Wichtige Stationen der deutschen und polnischen Geschichte kennzeichnen
die Route dieser Rundreise: Posen und Gnesen als Symbole für
den Beginn des Staates Polen; der mittelalterliche Machtstaat des
Deutschen Ordens (Marienburg, Thorn) im Pruzzenland; das goldene
Danzig, einst mächtigste Stadt im Ostseeraum; Masuren mit
Besuch der Wolfsschanze, dem Führerhauptquartier bei Rastenburg;
Pommern mit Stettin u.a. Berühmt ist Nordpolen aber auch für
die einzigartige Landschaft seiner Ostseeküste und vor allem
der Masurischen Seenplatte. |
Dienstag,
06. Juli - Dienstag, 13. Juli 2004:
Kultur und Wanderreise in den Harz, nach Lüneburg und Lübeck
„Auf den Spuren Heinrichs des Löwen und der Welfen“.
WF: Ute Dalibor Tel. 0 91 34 / 92 55.
Heinrich der Löwe (1129-1195), Herzog von Sachsen
und Bayern, ist wohl der bekannteste Spross aus der Dynastie der
Welfen, die
durch den Konflikt mit den Staufern im 12./13. Jh. die europäische
Geschichte prägten. Neben den „klassischen“ Stätten
des Löwen wie Braunschweig, Lüneburg, Ratzeburg und Lübeck
folgen wir der Geschichte der Welfen, die zu Kurfürsten aufstiegen
und ab 1714 sogar den englischen Königsthron innehatten - in
Goslar, Kloster Wienhausen, Hannover-Herrenhausen und den Residenzen
Celle und Wolfenbüttel etc.
Ganz ungewöhnlich ist das kunsthistorische
Spektrum, das uns erwartet: Romanik, Norddeutsche Backsteingotik,
farbenprächtige
niedersächsische Fachwerkstädte, protestantischer Kirchenbau
vom Manierismus bis zum Barock, Renaissanceschlösser, Barockgärten,
historistische Pfalzen…
Und die Kultur ist eingebunden in die wunderschönen Landschaften
des Harz und der Lüneburger Heide. |
Dienstag,
24. August - Montag, 6. September 2004:
Kultur und Wanderreise ins Baltikum -
Litauen, Lettland, Estland.
WF: Ute Dalibor Tel. 0 91 34 /
92 55.
Litauen, Lettland und Estland die 2004 neu
in die EU kommenden Länder, die die Wende mit der „Singenden
Revolution“ herbeigeführt haben, locken einmal mit historischen,
aber wieder sehr lebendigen Städten wie Vilnius, Riga und
Tallin, wo Hoffnung und Aufbruchstimmung förmlich zu greifen
sind. Liven, Letten und Esten wurden im Mittelalter vom Deutschen
Orden kolonisiert und missioniert, bis 1939 bestimmten in Folge
die Deutschbalten weitgehend Wirtschaft und Kultur dieser Länder,
wobei gerade Litauen durch die Jahrhunderte währende Union
mit Polen geprägt ist. Ein weiterer großer Schatz dieser Länder sind traumhafte,
naturbelassene und unbesiedelte Landschaften mit Seen, Wäldern,
Mooren und Meer. Auf der Kurischen Nehrung, heute zur Hälfte
zu Rußland gehörig, zeigt eine der größten
Wanderdünen Europas eine phantastische Mondlandschaft. |
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| * Erklärung
der Abkürzungen siehe Wanderprogramm |
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