|
| Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe
zeigt derzeit die Ausstellung |
Uns ist
in alten Mären…
Das Nibelungenlied und seine Welt
|
in der zum ersten Mal die drei
bedeutendsten Handschriften dieses „deutschen Nationalepos
schlechthin“ im direkten Vergleich im Original zu sehen
sind. Die sog. „Handschrift C“ wurde im Jahre 2001 von
der Landesbank Baden-Württemberg und der Bundesrepublik angekauft
und ist nun erstmals öffentlich zu sehen. Aus der Staatsbibliothek
München kommt die „Handschrift A“ und aus
der Stiftsbibliothek St. Gallen die „Handschrift B“.
Weitere Handschriften und Funde sollen das Umfeld verdeutlichen
und dem Besucher Eindrücke aus der Entstehungszeit des Nibelungenlieds
um 1200 vermitteln. |
| Die Ausstellung „Uns ist
in alten Mären… Das Nibelungenlied und seine Welt“ ist bis
zum 14.3.2004 im Badischen
Landesmuseum, Schloß Karlsruhe,
76131 Karlsruhe, Tel. 07 21/ 9 26 65 14, zu
sehen, geöffnet Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr. |
| Und gleich noch eine Ausstellung
in Karlsruhe: |
Eugene
Delacroix
|
Die große Sonderausstellung in
der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe zeigt bis zum 1.2.2004
den ganzen Umfang des Werks dieses französischen Malers (1798-1863).
Als der herausragende Meister der französischen Romantik schuf
er dramatische Historienbilder nben stillen Genredarstellungen,
lebendige Porträts neben temperamentvollen Tierbildern und
poetische Landschaften neben zeitgenössischen Ereignisbildern.
Leihgeber aus aller Welt haben diesen repräsentativen Querschnitt
durch sein beeindruckendes Schaffen ermöglicht. |
| Die Ausstellung Eugene
Delacroix (1798-1863) ist bis zum 1.2.2004 in der Staatlichen Kunsthalle
Karlsruhe, Hans-Thoma-Straße 2-6, 76133 Karlsruhe, Tel. 07 21/
9 26 33 55, zu sehen, geöffnet Di-Fr 10-17 Uhr,
Sa, So, feiertags 10-18 Uhr. Zu der Ausstellung ist ein Katalog
erscheinen, der in der Ausstellung und über die Internetseite
erhältlich ist. |
|
| Näher bei uns fnden Sie die Ausstellung |
Unartig
- Neuartig - Fremdartig
|
Frauengeschichte in Mittelfranken
wird sichtbar gemacht an kulturellem Wirken und politischen
Taten von Frauen verschiedener Klassen und Herkunft: unbekannte
Werke bedeutender Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen, Inszenierungen
aus Arbeitsleben und dörflicher Modewelt sowie persönliche
Erinnerungsstücke werfen ein ganz besonderes Licht auf politische
Ereignisse. |
| Die Ausstelung ist vom 24.1. bis
21.2.2004 in der Erdgeschoßhalle der Stadtbibliothek,
Egidienplatz 23, 90403 Nürnberg zu sehen. Dazu ist im
ars vivendi Verlag ein Beleitbuch von Nadja Bennewitz mit dem
gleichen Titel erschienen, für 22,50 €, ISBN 3-89716-375-6. |
| und im Verkehrsmuseum der DB noch
bis Ende Februar die Ausstellung |
Bagdad-
und Hedjazbahn
|
Aufgezeigt
wird die Geschichte der Bagdadbahn, die ein Prestigeobjekt
der guten Beziehungen
zwischen
Osmanischem Reich und Deutschem Kaiserreich war, und die der
Hedjaz-Bahn, die eigentlich bis Mekka führen sollte. Die
Ausstellung führt
zurück in eine Zeit, die für uns schon von Romantik
verklärt
ist, aber so romantisch doch nicht war und bekannte Namen tauchen
wieder auf wie Werner von Siemens, Agatha Christie und Lawrence
von Arabien. |
| Die Ausstellung „Bagdad-
und Hedjazbahn“ ist bis zum 29.2.2004 im DB Museum
in Nürnberg zu sehen, geöffnet täglich außer Montag 9-17 Uhr.
Dazu gibt es auch ein Rahmenprogramm, so trägt Salim Alafenisch
am 31.1.2004 von 13.30-17 Uhr orientalische Geschichten. Zu
der Ausstellung ist ein Begleitbuch unter dem gleichen Titel
im Tümmel-Verlag erschienen (ISBN 3-921590-05-1). |
| In Hersbruck schließlich gibt es
noch bis zum 29. Februar |
Auf der Hut
|
Weidewesen
und Hirtenwirtschaft beeinflussen seit über 7000 Jahren
Siedlung, Natur und Landschaft in Mitteleuropa. Hirten gehörten
zu jeder Gesellschaft und in jede Kultur, und erst in den letzten
Jahrzehnten verloren
sie durch die Umwälzungen in der Wirtschaft und Landwirtschaft
mehr und mehr an Bedeutung. Wer weiß schon noch, daß der
städtische Fleischbedarf im Süden Deutschlands im
Mittelalter weitgehend durch große
Rindertrecks aus Ungarn gedeckt wurde? Als Wanderer wissen
wir aber auch, daß die Hutanger ein prägender Teil
der Landschaft um Hersbruck sind, um deren Erhaltung man sich
in den letzten
Jahen gottseidank wieder mehr kümmert. Diese Welt der
Hirten will die Ausstellung wieder lebendig werden lassen. |
Die Ausstellung „Auf der
Hut“ ist bis 29.2.2004 im Deutschen Hirtenmuseum, Eisenhüttlein
7, 91217 Hersbruck, Tel. 0 91 51/ 21 61 zu
sehen, geöffnet Di-So 10-12 und 14-16 Uhr.
Und bei dieser Gelegenheit wollen wir gleich
an den Deutschen Hirtentag erinnern, der auch heuer, wie
alle Jahre seit 1931, am Dreikönigstag (6.1.) in Hersbruck
stattfindet. Schwerpunkt ist diesmal Volksmusik aus der Oberpfalz. |
|
| Im Germanischen Nationalmuseum
sind derzeit zwei Sonderausstellungen zu sehen: |
In den hellsten
Farben - Aquarelle von Dürer bis Macke
|
Das Germanische Nationalmuseum
besitzt einen bedeutenden Bestand an Aquarellen vom frühen
16. Jh. bis in die Gegenwart, sorgfältig ausgeführte Naturstudien
sowie virtuose Skizzen und Entwürfe. Sie decken Themen wie
Bildnisse, Pflanzen- und Tierstudien, Landschaftsdarstellungen,
Genreszenen, Stadtansichten und Architekturentwürfe ab. In
der Ausstellung soll anhand von ca. 80 Meisterwerken der Wandel
der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten, der Wahrnehmungsformen
und Funktionen der Aquarellmalerei vorgestellt werden. |
| Die Ausstellung ‘In den hellsten
Farben - Aquarelle von Dürer bis Macke’ ist vom 16.10.2003
bis zum 25.1.2004 im Germanischen Nationalmuseum, Kartäusergasse
1, 90402 Nürnberg, zu sehen, geöffnet Di bis So 10-18 Uhr, Mi
10-21 Uhr, Mo geschlossen, Internet www.gnm.de. |
| © Germanisches Nationalmuseum
Nürnberg |
Aderlass
und Seelentrost |
Die deutsche Überlieferung im
Spiegel von Handschriften und Inkunabeln aus Berliner Sammlungen.
Die Staatsbibliothek Berlin besitzt eine der größten und
bedeutendsten Handschriftensammlungen in Deutschland. Die
Ausstellung präsentiert mit über 100 Handschriften und Inkunabeln
Schätze aus der ganzen Bandbreite der mittelaterlichen Überlieferung.
Neben reich verzierten Bibeln, Gebetbüchern und Heiligenlegenden
werden literatur- und kulturhistorisch bedeutende Handschriften
mit profaner Lyrik, Ritterromane, naturwissenschaftliche
Werke, Chroniken und frühe Reiseberichte zu sehen sein. Zu
den Höhepunkten zählen kostbar illuminierte Psalter und Stundenbücher
und verschiedene Ausgaben des Nibelungenlieds.
|
| Die Ausstellung ‘Aderlass und Seelentrost’ ist
vom 13.11.2003 bis zum 15.2.2004 im Germanischen Nationalmuseum,
Kartäusergasse
1, 90402 Nürnberg, zu sehen, geöffnet Di bis So 10-18
Uhr, Mi 10-21 Uhr, Mo geschlossen, Internet www.gnm.de.
Zu der Ausstellung ist im Verlag Philipp von Zabern ein reich
bebilderter Katalog erschienen. |
| © Germanisches Nationalmuseum
Nürnberg |
| Die Archäologische (vormals Prähistorische)
Staatsammlung München zeigt |
Über
die Alpen
Menschen - Wege - Waren
|
Schon vor 10 000
Jahren überquerten die Menschen die Alpen. Große Flußtäler
und zahlreiche Alpenpässe
nutzte man als Hauptrouten. Sie ermöglichten den kulturellen
Austausch der Völker südlich und nördlich des Hochgebirges.
Ab dem 6. Jh. v. Chr. gaben die Kontakte zwischen Etruskern
in Italien und den Kelten im südwestdeutschen Raum den Übergängen
über die Alpen einen erneuten Schub. Ab der Zeitenwende schufen
dann die Römer ein gut ausgebautes Straßen- und Verkehrssystem,
das bis zum 4. Jh. n. Chr. Bestand haben sollte. An diesen
Standard konnte erst wieder im 19. Jh. angeknüpft werden.
Die Sonderausstellung gibt erstmalig einen umfassenden Überblick
über die Handelsrouten durch die Alpen, über die Handelsgüter,
Händler, Produzenten, Dienstleister ud Reisende. Zahlreiche
hochqualitätvolle Exponate aus den Anrainerländern Österreich,
Schweiz und Italien, anschauliche Grafiken und Text und ein
modernes Ausstellungsdesign machen Spaß, in die mehr als
10 000-jährige Geschichte des frühesten ‘Tourismus’ über
die Alpen einzutauchen. |
| Die Ausstellung ‘Über die Alpen’
in der Archäologischen Staatssammlung, Lerchenfeldstraße 2,
80538 München, ist vom 27. Sept. 2003 bis zum
29. Feb. 2004 zu sehen, geöffnet Di bis So 9-16.30
Uhr, Mo geschlossen. |
|
Vorschau
|
Und wenn Sie jetzt noch nicht
genug zu besichtigen haben,
hier gleich eine Vorschau auf zwei weitere Ausstellungen
des
Jahres:
Nach fünfjährige Instandsetzungs- und Restaurierungsarbeiten
ist die Generalsanierung der Forchheimer Kaiserpfalz nun abgeschlossen.
Im Sommer wurde hier bereits das Pfalzmuseum wiedereröffnet,
ab 2006 soll hier auch eine Zweigsammlung der Archäologischen
Staatssammlung zur Vor- und Frühgeschichte Oberfrankens
eröffnen.
Vorher findet hier aber von 11. Mai bis zum 24. Oktober
2004 die Landesausstellung
Edel und
frei. Franken im Mittelalter
statt.
Sie
wird einen Gang durch 1000 Jahre mittelalterlicher Geschichte
Frankens zeigen, von der Einbeziehung der Gegend
in das fränkische Reich unter den Merowingern bis zur
Gründung
des Fränkischen Reichskreises um das Jahr 1500 am Beginn
der Neuzeit. Politisch und territorial ist das mittelalterliche
Franken schwer zu fassen, und so werden die territoriale
Zersplitterung und die Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft
einen breiten Raum einnehmen.
Illustriert wird das Ganze in neun Stationen mit rund 300
Objekten, von denen eine Reihe hochrangiger Kunstgegenständen
- wie die Bamberger Kunigundenkrone - wenigstens zeitweise
wieder den Weg aus München nach Franken finden.
Begleitend zur Ausstellung können auf einem KulTour-Pfad
41 geschichtlich interessante Orte in Franken angesteuert
werden, weitere Sonderausstellungen finden etwa auf den Burgen
Pappenheim und Abenberg statt. Wir werden darüber weiter
berichten.
Nachdem in den Wochen vor Weihnachten mehrere
Vorträge, darunter auch zwei sehr gut besuchte des Landesarchäologen
von Sachsen-Anhalt, Harald Meller, zu diesem Thema stattgefunden
haben, soll darauf hingewiesen werden, daß geplant ist, die
 Himmelsscheibe
von Nebra
im Herbst diesen Jahres erstmals im Rahmen einer Sonderausstellung für
ängere Zeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nähere
Informationen zu dem ganzen Komplex finden Sie auf den Seiten
des Archäologischen
Landesamts Sachsen-Anhalt.
Bild © ArchLSA |