Sonnwendfeier 2002 auf dem Hohenstein

 
         
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Bei schönstem Wetter feierte der Fränkische Albverein am Samstag, den 22. Juni die Sommersonnenwende. Das Wanderheim war schon ab 13.00 geöffnet und sorgte für Speis und Trank, unter anderem auch für die drei Wandergruppen, die aus Nürnberg, Fürth und Erlangen aufgebrochen waren. Die Wanderjugend richtete in der Mulde unter der Burg den großen Holzstoß auf, der dann gegen 21.00 unter der Aufsicht der lokalen Feuerwehr von den Jugendlichen mit langen Fackeln entzündet wurde.
Zu den immer höher lodernden Flammen hielt der 1. Vorsitzenden des Hauptvereins,
Wolfram Unger, die Feuerrede an die zahlreichen Mitglieder und Freunde des Vereins, die im Rund die Feuerstätte umgaben. Wolfram Unger dankte der Wanderjugend für ihr Engagement und der Feuerwehr für ihre Unterstützung und Aufsicht der Veranstaltung. Zum Ereignis selbst wußte der Vorsitzende ausführlich über den mythologischen Ursprung und Sinn des Sonnwendfeuers zu erzählen, über die alten heidnischen Bräuche, die Symbolkraft der Sonne und des Feuers und die Übernahme des Kultes in die christliche Tradition als Johannisfeuer.
Trotz Sommerzeit war es längst dunkel geworden, bis die Flammen erloschen und zur Sicherheit von Natur und Ort auch sorgfältig getilgt wurden.