|
|
Bei
schönstem Wetter feierte der Fränkische Albverein am Samstag,
den 22. Juni die Sommersonnenwende. Das Wanderheim war schon ab 13.00
geöffnet und sorgte für Speis und Trank, unter anderem auch
für die drei Wandergruppen, die aus Nürnberg, Fürth
und Erlangen aufgebrochen waren. Die Wanderjugend richtete in der
Mulde unter der Burg den großen Holzstoß auf, der dann
gegen 21.00 unter der Aufsicht der lokalen Feuerwehr von den Jugendlichen
mit langen Fackeln entzündet wurde. |
| Zu den immer höher lodernden Flammen
hielt der 1. Vorsitzenden des Hauptvereins, |

Wolfram Unger, die Feuerrede an die zahlreichen Mitglieder und Freunde
des Vereins, die im Rund die Feuerstätte umgaben. Wolfram Unger
dankte der Wanderjugend für ihr Engagement und der Feuerwehr
für ihre Unterstützung und Aufsicht der Veranstaltung. Zum
Ereignis selbst wußte der Vorsitzende ausführlich über
den mythologischen Ursprung und Sinn des Sonnwendfeuers zu erzählen,
über die alten heidnischen Bräuche, die Symbolkraft der
Sonne und des Feuers und die Übernahme des Kultes in die christliche
Tradition als Johannisfeuer. |
| Trotz Sommerzeit war es längst dunkel
geworden, bis die Flammen erloschen und zur Sicherheit von Natur und
Ort auch sorgfältig getilgt wurden. |
| Text und Fotos: Gerhard Winkler |
|
|